30.03.2020

Aktuelle Fragen zum digitalen Unterricht

Liebe Eltern, liebe Sorgeberechtigte,

liebe Schülerinnen und Schüler,

wir starten heute in die dritte Woche des digitalen Unterrichts und ich möchte die Gelegenheit wahrnehmen, wieder einmal einige Fragen aufzunehmen, die in den letzten Tagen aufliefen.

1. Besteht derzeit Schulpflicht?

In den „Rahmenbedingungen für den onlinegestützten Unterricht“ wird dargelegt, dass die Schulpflicht, auch beim häuslichen Unterricht bestehen bleibt.  Das heißt auch, dass ihr, liebe Schülerinnen und Schüler an den Aufgaben arbeiten sollt, damit nach der Rückkehr in die Schule, die Lücken nicht zu groß sind- der Onlineunterricht ersetzt somit den traditionellen Unterricht in der Schule. Er ist somit nicht als freiwillig anzusehen.

2. Wie ist das alles zu schaffen?

Wir stellen Unterrichtsmaterial für alle Fächer ein, so dass die Schülerinnen und Schüler nach Stunden-plan arbeiten können und eine Abwechslung da ist. Sollte das Pensum zu hoch sein, wenden Sie sich bitte an die entsprechende Fachlehrkraft über die angegebene Mailadresse. Wir lernen im Moment alle und das auch voneinander!

3. Müssen alle Arbeitsergebnisse hochgeladen/ gemailt werden.

Das Hochladen aller Arbeitsergebnisse ist nicht nötig. Wir haben uns darauf verständigt, dass wir die Dokumente, die zurückgesendet werden sollen, explizit kennzeichnen. Das nimmt den Stress. Natürlich können aber auch Ergebnisse, wenn Fragen bestehen, hochgeladen werden.

4. Wo bekomme ich Hilfe?

Jeder Lehrer hat eine Mailadresse als Kontakt angegeben. Wir melden uns dann, um zu helfen.

5. Werden die Schülerarbeiten benotet?

Wie beim digitalen Unterricht müssen alle auch bei der Notengebung ein wenig umdenken. Das Bildungsministerium gibt uns derzeit vor, dass keine Notengebung im klassischen Sinne stattfinden kann. Wir werden also keine Benotungen von 1-6 vornehmen. Alle können sich aber sicher sein, dass ihre Arbeiten, die teilweise wirklich hervorragend sind, nicht unberücksichtigt bleiben werden. Wir werden den Schülerinnen und Schülern so viel Feedback wie möglich geben, z.B. in Form einer Verbalbeurteilung. Es soll noch eine Handlungsanweisung vom Bildungsministerium kommen- bis dahin bleiben wir bei dieser Regelung.

Ich möchte anmerken, dass sich derzeit sowohl die Schülerinnen und Schüler, wie auch die Lehrkräfte und die Eltern sehr viel Mühe bei der Umsetzung des digitalen Unterrichts geben. Es handelt sich hier um einen Prozess, in einer Ausnahmesituation, der noch lange nicht abgeschlossen ist. Ich bin aber sehr zuversichtlich, dass wir diese schwere Zeit mit ihren nie dagewesenen Herausforderungen gemeinsam überwinden werden.

Ich wünsche Ihnen und euch alles Gute- bleiben Sie/bleibt gesund!

 

Heidi Becker, Schulleiterin