Bertha von Suttner

Bertha von Suttner wurde am 9. Juni 1843 als Bertha Gräfin Kinsky von Wchinitz und Tettau in Prag geboren. Bertha von Suttner war eine österreichische Pazifistin (war gegen jegliche Form von Gewalt und Krieg), Schriftstellerin und Friedensforscherin. Sie schrieb unter anderem den Roman ,,Waffen nieder´´, der 1913 verfilmt wurde (anfangs wurde der Roman von vielen Verlagen abgelehnt; eine Haltung gegen Krieg passte in ihren Augen nicht zu dem Stolz den man auf sein eigenes Land haben sollte). Bertha verlor kurz vor ihrer Geburt ihren Vater. 1873 lernte sie ihren zukünftigen Ehemann Arthur von Suttner kennen und die beiden heirateten 1875 heimlich in Wien.


Bertha von Suttner setzte sich sehr für den Frieden ein. Dies war für sie das oberste Ziel. Bereits 1891 forderte sie die Gründung einer österreichischen Gesellschaft der Friedensfreunde. Ihre Forderung wurde durchgesetzt und bereits ein Jahr später gründete sie die deutsche Friedensgesellschaft. Dies zeigt deutlich, dass Bertha von Suttner der Frieden auf der Welt sehr wichtig war und sie sich mit großem Engagement dafür einsetzte.
1905 erhielt sie als erste Frau den Friedensnobelpreis. Diesen Preis hatte sie zuvor selbst mit ins Leben gerufen.  
Am 21. Juni 1914 starb Bertha von Suttner noch vor Beginn des 1. Weltkrieges (1. August 1914) in Wien.

Quelle: www.dhm.de/lemo/bertha-suttner (Bild wurde auch von dieser Seite entnommen)
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Gandhi

Mohandas Karamchand Gandhi wurde am 2. Oktober 1869 im indischen Gujarat geboren. 1887 ging er nach England und studierte dort Jura. Nach seinem Studium ging er nach Südafrika, um für eine Wirtschaftsgesellschaft als Anwalt zu arbeiten. Dort erlebte er zum ersten Mal, dass er wegen seiner Hautfarbe anders behandelt wurde. Deswegen entschied er sich, sich für die Diskriminierten der Gesellschaft einzusetzen.

Er fing an, in dem er Aufsätze schrieb und diese an Zeitungen verkaufte, außerdem gründete er eine eigene Gemeinde und hielt Reden gegen die Diskriminierung der Inder durch die englischen Kolonialherren. Er gründete die Zeitung ,,Indian Opinion“ im Jahre 1904. Durch seine Taten und Ansichten entstand eine neue Form des Hinduismus, der Neohinduismus. 1914 wurde er, als er nach Indien zurückkehrte, bereits ,,Mahatma“, also ,,große Seele“, genannt. Zunächst weigerte er sich jedoch lange diesen Namen zu akzeptieren. Aufgrund der Unterdrückung des indischen Volkes rief er zum Boykott auf. Nun weigerten sich die Inder zur Schule und ins Gericht zu gehen und zu arbeiten. Gandhi brach so mehrmals das Gesetz, aber da er nie Gewalt anwandte, konnte er nie auf Dauer festgehalten werden. Seine friedliche Widerstandsbewegung bekam den Namen ,,Satyagraha“. 1930 rief er zum Salzmarsch auf, weil eine Steuer auf das Gewürz verhängt worden war. Tausende Inder schlossen sich ihm an und England hob die Steuer auf.

Später im Jahr 1947 wurde Indien unabhängig von Großbritannien, aber das Land war fortan gespalten in Indien und Pakistan. Er warb stets für ein friedliches Miteinander der Religionen. Um dies zu erreichen trat er sogar in den Hungerstreik und da keine der beiden Seiten seinen Tod verantworten wollte, wurde sogar für kurze Zeit Frieden geschlossen. Leider zog er durch sein Handeln auch den Hass von Extremisten auf sich und er wurde am 30. Januar 1948 ermordet. Durch seine friedlichen Revolutionen und das Erreichen der Unabhängigkeit Indiens gilt er noch heute als Held für viele seiner Landsleute. 

Quelle:
www.geo.de/geolino/mensch/3461-rtkl-weltveraenderer-mahatma-gandhi
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Martin Luther King Junior

Martin Luther King Junior wurde am 15.01.1929 in  Atlanta/Georgia geboren (USA) und am 04.04.1968 in Memphis (USA) durch einen Rechtsextremisten ermordet. Tatsächlich wurde King als Michael King Junior geboren. Nach seiner Europareise änderte er seinen Namen in Martin Luther King Junior. Er wollte damit den Reformer Martin Luther ehren, der die Reformation in Deutschland im 16. Jahrhundert leitete und eine andere Sicht auf die Religion auf den Weg brachte.
In den 60er Jahren war die Rassentrennung in den USA ein sehr großes Thema. Dunkelhäutige Amerikaner wurden ausgegrenzt und sogar in gewissen Bereichen des öffentlichen Lebens war ihnen die Nutzung bestimmter Dinge nicht gestattet (z.B Schulen, Toiletten, Kirchen, Restaurants etc.)
In dieser Zeit protestierte King friedlich gegen die Rassentrennung. Im Washington Monument  hielt er seine berühmteste Rede. Der Ausspruch „I have a dream.“ Ist wohl den Meisten dabei ein Begriff. Diese Rede lenkte die Aufmerksamkeit vieler Menschen auf die Rassentrennung. Neben den vielen positiven Reaktionen zog sein Handeln aber auch den Hass vieler weißer Rassisten auf sich. So kam es, dass ihm am 4. April 1968 ein weißer Rassist auflauerte und ihn erschoss. Die Gedanken, die Martin Luther King Junior jedoch in der amerikanischen Gesellschaft auf den Weg gebracht hatte, konnte diese schreckliche Tat nicht auslöschen. In der Folge setzten sich immer mehr Menschen für die Ideen Martin Luther Kings ein und so erhielten sie schließlich auch mehr Rechte.   

Quelle: www.geo.de
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Das zweite Bild wurde von Schülern erstellt

Quelle: Geolino- Martin Luther King Junior
              Wikipedia-Martin Luther King

Olympe de Gouges

Olympe de Gouges wurde am 7.Mai 1748 in Montauban geboren und starb am 7.November 1793 in Paris. Eigentlich hieß sie Marie Gouze. Sie war eine Frauenrechtlerin. Dementsprechend setzte sie sich in der Zeit der Aufklärung für die Rechte und vor allem für die Gleichberechtigung der Frauen ein. Zu der damaligen Zeit hatten Frauen nur sehr wenige Rechte. Sie duften nicht wählen und keinen öffentlichen Beruf ausüben. Darüberhinaus gehörte das Eigentum der Frauen automatisch ihren Ehemännern. 1791 war es auch Olympe de Gouges, die die Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin verfasste. Dies war be-merkenswert, da zuvor bei der Verkündung der Bürger- und Menschenrechte keine Rede von der Gleichstellung von Frauen gewesen war.   In Paris wurde 1998 eine Gedenktafel für die guten Taten von Olympe de Gouges angebracht. Außerdem war sie Schriftstellerin, die vor allem Theaterstücke schrieb.

Während der Revolution stand sie für eine gemäßigte Haltung. Daher rückte sie in den Fokus der radikalen Jakobiner. Von diesen wurde sie schließlich auch verhaftet und hingerichtet.


Quelle: www.kinderzeitmaschine.de/OlympedeGouges

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Die Zeichnung wurde von Schülern angefertigt

Rochus von Montpellier

Der heilige Rochus wurde laut Überlieferungen im Hundertjährigen Krieg (1337 bis 1453), als Sohn eines noblen Herrn geboren. Später widmete er sich dem Medizinstudium. Mit 17 Jahren verlor er seine Eltern durch die Pest. Er spendete all sein Vermögen den Armen und brach zur Wallfahrt auf. Während seines Pilgerns half er Pestkranken. Dadurch wurde er selbst von der Pest betroffen.

Nachdem Rochus die Pest überstanden hatte, wurde er in kriegerische Geschehnisse zwischen dem Landherrn von Mailand und oberen Rängen der Kirche verwickelt. Rochus wurde aus Verdacht ein Spion zu sein von den Anhängern des Landherrn festgenommen. Obwohl sein Onkel jener Landherr war, hatte er ihn nicht um Hilfe gebeten, da er seine Anonymität als Pilger schützen wollte. Er ertrug 5 Jahre Gefängnisaufenthalt bevor er etwa 1375/76 starb. Durch seine Zuwendung rettete er vielen Menschen das Leben und erleichterte einigen ihre Leiden.

Quelle:
www.heiligenlexikon.de/BiographienR/Rochus_von_Montpellier.htm
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Das zweite Bild wurde von Schülern angefertigt